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Budde, Christ-Neumann, Sylla, Zuellighoven
 
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Reference: Budde, R.; Christ-Neumann, M.; Sylla, K.; Zuellighoven, H.: Erfahrungen beim objektorientierten Entwerfen und Analysieren, Arbeitspapiere der GMD 653, Bonn, May 1992.
 

"Wir meinen, daß die Vorteile objektorientierter Denkweise nur dann auszuschöpfen sind,":

wenn im Systementwicklungsprozess diese Taetigkeiten nicht in zeitlich aufeinanderfolgende Phasen abgewickelt werden, sondern unterschiedliche Taetigkeitsschwerpunkte der Systementwicklung darstellen.

Generell laesst sich als Staerke des objektorientierten Entwurfs festhalten, dass die technischen Einheiten (d.h. die Klassen) den Begriffen des Anwendungsfeldes entsprechen.

Der objektorientierte Entwurf vereinfacht die Trennung von Verhalten und Realisierung.

Wesentlich zum Erfolg tragen bei: Rigorose Datenkapselung, Konzentration auf Verhaltensspezifikation, Einsatz der Vererbung ausschliesslich zur Klassifikation und nicht zum code-sharing, intensive Verwendung der assertion-sublanguage.

Eiffel mit seiner knappen Syntax, die an der Schriftsprache orientiert ist, unterstuetzt dieses Konzept sehr gut. Die Lesbarkeit von Eiffeltexten ist deutlich besser als z.B. die Lesbarkeit von C++.

Der ,Eiffel-Programmierstil' ... in C++ ... die assertion-sublanguage wurde mit Makros simuliert."

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